Über uns
Wellnesshof RaJa – tierische Idylle und Natur, mit Mini-Kühen, Mini-Ziegen, Mini-Hühnern, Swimspa und einem eigenen Whirlpool an jedem Ferienhaus.
Manchmal beginnt etwas ganz Besonderes mit einer kleinen Idee, einem Wunsch oder einfach mit dem Gefühl, einen Ort schaffen zu wollen, an dem man sich wohlfühlt.
So ist auch der Wellnesshof RaJa entstanden.
Schon der Name erzählt ein kleines Stück unserer Geschichte: RaJa entstand aus den Anfangsbuchstaben von Rafael und Jacqueline. Dass „Raja“ zugleich auch für Paradies steht, wussten wir damals noch gar nicht. Umso schöner finden wir heute diesen Zufall – denn genau so soll sich unser Wellnesshof anfühlen: wie ein kleines Paradies für Mensch und Tier.
Aus ersten kleinen Gedanken wurden nach und nach Pläne, aus Plänen wurden Projekte – und irgendwann entstand daraus etwas, das für uns viel mehr ist als nur ein Hof. Es wurde ein echtes Herzensprojekt.
Mit jedem neuen Tier, jedem umgebauten Bereich, jeder neuen Idee und jedem kleinen Fortschritt ist unser Wellnesshof ein Stück weiter gewachsen. Unsere Ziegen, Kühe und all die anderen tierischen Bewohner gehören dabei genauso zu unserer Geschichte wie die vielen Stunden Arbeit, die schönen Momente, die kleinen Rückschläge und die große Freude darüber, zu sehen, wie alles langsam Gestalt annimmt.
Unser Wunsch ist es, einen besonderen Ort zu schaffen: einen Ort zum Abschalten, Wohlfühlen und Entschleunigen. Einen Ort, an dem man Tiere nicht nur beobachten, sondern ihnen ganz nah sein kann. Wo Kinder entdecken dürfen, Erwachsene zur Ruhe kommen und vielleicht auch einfach mal wieder spüren, wie gut Natur, Tiere und ein bisschen Abstand vom Alltag tun können.
Noch ist nicht alles fertig – und genau das macht unsere Geschichte so besonders. Ihr könnt miterleben, wie unser Wellnesshof Schritt für Schritt wächst und sich weiterentwickelt.
Auf den folgenden Seiten möchten wir euch ein Stück mitnehmen auf unseren bisherigen Weg: zu den ersten Ideen, den ersten Tieren, besonderen Geburten, kleinen und großen Veränderungen und all den Momenten, die unseren Wellnesshof RaJa zu dem machen, was er heute schon ist.
Das hier ist unsere Geschichte. Und eigentlich hat sie gerade erst angefangen. ❤️
Unsere ganze Geschichte zum lesen -> aufklappen
Wellnesshof RaJa- Wie aus einer Idee ein Herzensort wurde
Manchmal beginnt ein großer Traum ganz unscheinbar.
Bei uns begann er 2019 eigentlich mit etwas völlig anderem. Wir suchten ein Grundstück mit einer Halle. Unsere Poolfirma brauchte mehr Platz, und so fuhren wir durch die Gegend, sahen uns Grundstücke an und machten Pläne.
Von einem Wellnesshof war damals noch keine Rede.
Doch irgendwo zwischen alten Gebäuden, großen Grundstücken und unseren Besichtigungen entstand plötzlich dieser Gedanke:
Wie wäre es eigentlich, auf einem kleinen Bauernhof zu leben?
Mit Tieren. Mit viel Platz. Mit Natur direkt vor der Haustür.
Und wie das mit manchen Ideen so ist – wenn sie einmal im Kopf sind, verschwinden sie nicht mehr. Nach mehr als einem Jahr Suche kamen wir schließlich nach Groß Rosenburg.
Da war dieser alte Stall. Das große Grundstück. Viel Arbeit. Sehr viel Arbeit sogar.
Aber wir sahen nicht nur das, was dort stand. Wir sahen das, was daraus einmal werden könnte. Und irgendwie wussten wir ziemlich schnell:
Hier wollen wir bleiben.
Was zunächst nur ein Zuhause und ein neuer Standort für unsere Firma werden sollte, begann langsam zu wachsen. Nicht nur baulich, sondern auch in unseren Köpfen.
Schon während der Grundstückssuche hatten wir Micha kennengelernt, der Mini-Highland-Rinder züchtet. Und spätestens da stand fest: Wenn wir unseren Hof bekommen, sollen dort irgendwann Mini-Kühe leben.
Natürlich blieb es nicht bei den Kühen.
Denn wer einen Hof plant und sagt: „Ein paar Tiere reichen uns“, hat vermutlich noch nie einen Hof geplant. 😉 Aus den Mini-Kühen wurden irgendwann Mini-Ziegen, Hühner, und unsere Hunde Balu und Krümel gehörten sowieso dazu.
Mit jedem neuen Bewohner wurde unser Hof ein kleines bisschen lebendiger. Doch bevor es richtig idyllisch werden konnte, musste erst einmal gearbeitet werden. Und zwar ordentlich.
Bagger rollten über das Grundstück. Erde wurde bewegt, Zäune wurden gebaut, und im Juli 2022 entstand unter anderem der Unterstand mit Heuboden. Kuhstall, Hühnerstall und Wirtschaftsbereiche nahmen langsam Form an.
Aus dem ehemaligen Stall sollte gleichzeitig unser eigenes Zuhause entstehen. Altes sollte dabei nicht einfach verschwinden. Teile der alten Steine wurden wiederverwendet, und über dem ehemaligen Stall entstand Stück für Stück ein neues Fachwerkhaus.
Im Oktober 2023 standen wir schließlich gemeinsam mit unseren Helfern auf dem Dach und deckten es ein.
Manchmal ging es schnell. Manchmal überhaupt nicht. Manchmal änderte sich ein Plan dreimal an einem einzigen Tag.
Aber Stück für Stück konnte man immer besser erkennen, was hier einmal entstehen sollte. Und dann kam einer dieser Tage, die man nicht vergisst.
Nach fast drei Jahren Wartezeit zogen endlich unsere Mini-Kühe ein. Plötzlich standen dort tatsächlich die Tiere auf unserer Weide, von denen wir Jahre zuvor während unserer Grundstückssuche gesprochen hatten.
Aus einer Idee war Realität geworden.
Die ersten Begegnungen zwischen Kühen und Hunden, die Kälbchen im Stroh und diese herrliche Ruhe, wenn die Tiere einfach zufrieden auf der Weide stehen – genau für solche Momente hatten sich all die Stunden Arbeit gelohnt.
Am 28. Dezember 2023 wurde unsere Hoffamilie dann noch ein Stück größer. Mit Bambi und Feline zogen die ersten Mini-Ziegen ein.
Natürlich brauchten die beiden ziemlich schnell ein eigenes Klettergerüst. Und ebenso natürlich blieb es langfristig nicht bei zwei Ziegen. So ist das eben auf dem Wellnesshof RaJa:
Irgendjemand zieht eigentlich immer gerade neu ein – ob Tier oder Mensch. 😄
Währenddessen lief natürlich auch unser ganz normales Leben weiter.
Unsere Firma musste funktionieren, Pools mussten verkauft, ausgeliefert und betreut werden. Und irgendwie musste schließlich auch das Geld verdient werden, das sich auf unserem Hof regelmäßig auf erstaunliche Weise in Holz, Zäune, Steine, Ställe und Tiere verwandelte.
Sogar Balu und Krümel mussten deshalb irgendwann mit ran.
Auf einer Messe in Leipzig stellten sich unsere beiden Hunde als erstaunlich talentierte Verkäufer heraus – wahrscheinlich mit den besseren Argumenten als wir selbst: Einmal freundlich schauen, und schon war das Gespräch eröffnet.
Und irgendwann entstand aus all dem eine neue Idee. Wir hatten diesen Ort. Wir hatten die Tiere.
Und durch unsere Arbeit hatten wir seit Jahren mit Whirlpools, Swimspas und Wellness zu tun. Warum sollten wir all das eigentlich nicht miteinander verbinden?
Warum sollte man morgens nicht die Tür seines Ferienhauses öffnen und zuerst einer kleinen Kuh ins Gesicht schauen?
Warum sollte man nicht die Ziegen beobachten, anschließend mit dem Fahrrad an der Saale entlangfahren und am Abend im eigenen Whirlpool sitzen?
Und genau so entstand der Gedanke zum Wellnesshof RaJa. Nicht als großes Hotel. Nicht als anonyme Ferienanlage.
Sondern als kleiner, persönlicher Ort, an dem Menschen für ein paar Tage Teil unseres Hoflebens werden können.
Vier Ferienhäuser entstehen hier – unterschiedlich groß, jedes mit seinem ganz eigenen Charakter:
die Hundehütte
der Hühnerstall
der Ziegenstall
und der Kuhstall
Keines soll genauso sein wie das andere. Aber eines haben sie alle gemeinsam:
Jedes Ferienhaus bekommt seinen eigenen Whirlpool und wird von uns mit ganz viel Liebe selbst gestaltet und eingerichtet – vom ersten Holzstück bis zum letzten Detail.
Wir wollten keine Ferienhäuser von der Stange. Wir wollten kleine Orte schaffen, die zu uns, zu unserem Hof und zu unserer Geschichte passen.
Unsere Hundehütte zeigt dabei vielleicht am schönsten, dass es nicht immer viel Platz braucht, um sich wohlzufühlen. Auf kleinem Raum findet man hier alles, was man für eine gemütliche Auszeit braucht. Und einen klassischen Wecker braucht man bei uns vermutlich sowieso nicht. Diese Aufgabe übernimmt morgens gerne unser Hahn. 😄
Im Hühnerstall ist der Name natürlich Programm. Unsere Hühner sind ganz in der Nähe, und die Eier fürs Frühstück kommen im besten Fall direkt aus dem Nest.
Vom Ziegenstall sind es nur wenige Schritte zu unseren Mini-Ziegen – wobei wir keinerlei Garantie dafür übernehmen können, dass man dort wirklich nur „mal fünf Minuten schauen“ geht. Ziegen haben nämlich ein erstaunliches Talent dafür, sämtliche Zeitpläne vollständig durcheinanderzubringen.
Und in unserem größten Ferienhaus, dem Kuhstall, schaut man von der Terrasse direkt auf die Weide unserer Mini-Rinder. Dort gibt es neben dem eigenen Whirlpool sogar eine eigene Infrarotsauna im Haus.
Doch auch außerhalb der Ferienhäuser soll es auf unserem Hof viele Orte geben, an denen unsere Gäste einfach einmal abschalten können.
Für alle Gäste entsteht ein gemeinsamer Aussen Wellnessbereich mit Swimspa und Sauna. Und dann gibt es da noch unseren Saloon mit Außenküche – einen Ort zum Zusammensitzen, Essen, Erzählen, Lachen oder einfach dazu, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Dazu kommen immer wieder kleine Plätze auf dem Hof, an denen man sitzen, entspannen oder einfach einmal gar nichts tun kann.
Denn genau darum geht es uns.
Nicht darum, jeden Urlaubstag komplett durchzuplanen. Sondern darum, wieder Zeit zu haben.
Zeit für einen Kaffee am Morgen auf der Terrasse.
Zeit, den Kühen beim Fressen zuzuschauen.
Zeit für eine Streicheleinheit bei den Ziegen.
Zeit für eine Fahrradtour Richtung Saale.
Vielleicht auch Zeit für eine Runde mit unserem Trabi.
Oder einfach Zeit, irgendwo zu sitzen und festzustellen, dass man gerade überhaupt nichts tun muss.
Und am Abend sitzt man im warmen Whirlpool, während es auf dem Hof langsam ruhiger wird.
Die Saale liegt nur rund 500 Meter entfernt. Auch der Saaleradweg und die historische Rosenburg gehören zu unserer Umgebung und laden dazu ein, die Region rund um unseren Hof zu entdecken.
Natürlich ist bis dahin noch einiges zu tun. Wer uns kennt, weiß vermutlich: Irgendwo wird wahrscheinlich immer gebaut, geschraubt, verbessert oder spontan noch eine neue Idee umgesetzt.
Und auch unsere Tiere sorgen zuverlässig dafür, dass kaum ein Tag genau so läuft, wie wir ihn morgens geplant haben.
Doch der Wellnesshof ist längst nicht mehr nur unser Projekt. Im September 2024 kam unsere Tierpflegerin Nancy zu uns. Eines Tages stand sie einfach vor unserer Tür und fragte, ob wir Hilfe gebrauchen könnten. Sie sah die Tiere – und offenbar war die Sache damit entschieden. Heute gehört sie fest zu unserem Hof und kümmert sich gemeinsam mit uns um Kühe, Ziegen, Hühner und all das, was auf einem solchen Hof eben dazugehört.
Und im August 2025 kam auch noch unsere Lisa zur Unterstützung dazu. Mittlerweile sind Nancy und Lisa aus unserem Hofalltag kaum noch wegzudenken.
Aber auch die Kollegen aus unserer Poolfirma werden immer wieder kurzerhand Teil des Wellnesshof-Teams. So packen zum Beispiel Mike und Olaf regelmäßig mit an, wenn irgendwo etwas gebaut, montiert, repariert oder einfach noch ein bisschen schöner gemacht werden muss.
Denn genau genommen entsteht dieser Ort inzwischen durch ziemlich viele Hände. Jeder hilft irgendwo mit. Jeder bringt Ideen ein.
Und Stück für Stück wird aus dem, was irgendwann einmal nur in unseren Köpfen existierte, ein richtiger kleiner Hof zum Wohlfühlen. Wenn wir heute über unser Grundstück laufen, ist vieles schon ganz anders als damals, als wir zum ersten Mal vor diesem alten Stall standen.
Und trotzdem sind wir noch lange nicht fertig. Vielleicht wird man mit so einem Projekt auch niemals wirklich fertig. Denn es gibt immer noch eine Idee. Noch eine kleine Veränderung. Noch etwas, das man schöner machen könnte.
Und wahrscheinlich irgendwann auch wieder irgendein Tier, bei dem wir sagen:
„Na gut, eins geht noch.“ 😄
Denn aus einem Grundstück wurde unser Zuhause. Aus ein paar geplanten Tieren wurde eine ganze Hoffamilie. Aus Kollegen und Helfern wurden Menschen, die diesen Ort gemeinsam mit uns wachsen lassen.
Aus unserer Erfahrung mit Whirlpools entstand die Idee, Wellness und Bauernhof miteinander zu verbinden. Und aus einer zunächst etwas verrückten Idee wurde irgendwann der Wellnesshof RaJa.
Im Sommer 2027 möchten wir schließlich unsere Türen auch für unsere Gäste öffnen. Dann können Menschen hier nicht einfach nur ein Ferienhaus buchen. Sie können für ein paar Tage ein kleines Stück unseres Hoflebens erleben.
Morgens unsere Tiere kennenlernen. Tagsüber die Natur rund um Groß Rosenburg entdecken. Vielleicht einfach irgendwo sitzen und feststellen, dass gerade einmal gar nichts passieren muss. Und am Abend im eigenen Whirlpool den Tag ausklingen lassen.
Und vielleicht passiert dann genau das, was uns selbst vor einigen Jahren passiert ist: Man kommt nach Groß Rosenburg … schaut sich um … wird ein bisschen ruhiger … und denkt:
„Eigentlich möchte ich hier gerade gar nicht wieder weg.“
Willkommen auf dem Wellnesshof RaJa.
Ein bisschen Bauernhof.
Ein bisschen Wellness.
Ganz viel Tierliebe.
Und vor allem ein Ort mit einer Geschichte, die gerade erst richtig beginnt.
Oder hier unsere Geschichte in Bildern.
Wie alles begann
Wir haben uns 2019 auf die Suche nach einem schönen Grundstück mit Halle gemacht, um uns mit unserer Poolfirma dort etwas zu vergrößern. Bei der Suche entstand unser Traum von einem kleinen Bauernhof. Nach mehr als einem Jahr sind wir nach Groß Rosenburg gekommen und haben uns sofort in den alten Stall und das große Grundstück verliebt.
Schon bei der Suche lernten wir unseren lieben Micha kennen, der Mini-Highland-Kühe züchtet. Da wussten wir: Genau das wollen wir machen. Mini-Kühe, Mini-Ziegen, ein paar Hühner und unsere zwei Hunde dürfen bei uns leben und einfach glücklich sein. Und weil geteilte Freude schöner ist, entstand das Projekt eines Wellnesshofs mit vier Tinyhäusern – jedes mit eigenem Pool.
Rafael & Jacqueline, mit Balu & Krümel, Floki und Teddy mit ihren Mädels Wilma, Lotta, Frieda, Maja und Trixi – und den Ziegen Bambi, Feline, Emma, Lilly und Otto.
Der Umbau beginnt
Und dann kamen die ganz großen Maschinen und es nahm langsam Form an. Erdarbeiten, Bagger, Baustelle vor dem historischen Gebäude – der Anfang war gemacht.
Es nimmt Form an
Im Juli 2022 haben wir den Unterstand mit Heuboden und den Zaun rund um das gesamte Grundstück gebaut. Für die Kinder entstand ein Spielturm aus Holz. Dann ging es daran, Kuhstall, Hühnerstall und Wirtschaftsraum zu bauen – das Ergebnis kann sich sehen lassen, und auch unsere Kühe finden es mega.
Der ehemalige Stall – ein Zuhause entsteht
Als wir im ehemaligen Stall standen, war uns sofort klar: „Hier wollen wir wohnen." Über zwei Jahre später haben wir ein neues Fachwerk drübergestülpt. Die alten Steine werden beim Aufbau wiederverwendet, und im Oktober 2023 haben wir mit unseren Helfern das Dach gedeckt. Großer Respekt an alle Helfer, vor allem Steffen und Steven. Alles mit der Ruhe: Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut.
Der erste Einzug
Nach knapp drei Jahren Wartezeit kamen unsere Kühe endlich zu uns, und es hat vom ersten Tag an gut funktioniert – ganz tolle Tiere, Dank Micha und Familie! Die Kälbchen auf Stroh, die ersten Begegnungen mit den Hunden – einfach schön mit anzusehen.
Die Ziegen sind da
Kurz darauf gab es kleinen Zuwachs: Unsere Mini-Ziegen sind am 28.12.2023 eingezogen. Herzlich willkommen, Bambi und Feline! Ein tolles Klettergerüst haben sie schnell bekommen. Die Kühe finden die Ziegen sehr interessant – es gab schon Zunge-an-Nase-Kontakt. Auch unsere Katzen gehören zur Hoffamilie. Unsere Kühe fühlen sich übrigens auch im Schnee sauwohl.
Balu und Krümel als Verkäufer
Im Februar ging es auf die Messe nach Leipzig – das Geld, das wir in den Hof stecken, muss ja auch verdient werden. Unsere Hunde Balu und Krümel entpuppten sich dabei als sehr gute Verkäufer!
Nach der Messe – ein Ferienhaus entsteht
Nach der Messe hatten wir etwas Zeit und haben mal eben das zweite Ferienhaus gebaut, gestrichen und gleich noch unseren neuen Weg angelegt. Sieht toll aus und passt einfach zum ganzen Grundstück. Und alle Tiere waren immer freudig dabei.
Optimierungsbedarf
Dann hatten wir mal wieder Optimierungsbedarf: Wie können wir die Kühe etwas separieren, damit das Gras auch mal eine Chance hat zu wachsen? Und schon stand der Zaun. Das Gras im vorderen Bereich wächst nun und kann bald von den Muhs gemäht werden.
Der letzte Tag im August 24
Wir haben die Verbindungstore zu den einzelnen Abteilen fertiggemacht. Und alle wollten mithelfen oder zugucken. Es geht immer ein Stück voran!
Menschlicher Nachwuchs – Tierpflegerin Nancy
Seit September 2024 haben wir auch menschlichen Nachwuchs im Team: unsere Tierpflegerin Nancy. Sie stand eines Tages vor der Tür und fragte, ob wir Hilfe brauchen – und als sie die Tiere sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Kühe, Ziegen und Hühner werden liebevoll umsorgt, Stall und Grundstück bleiben gepflegt. Nancy gehört jetzt fest zum Hof. Wir sind mega froh, dass wir Dich haben!
Friedi - vom Ferienkind zum festen Teil unseres Hofes!
Dann kamen die Sommerferien 2025 und unser erstes Ferienkind – und nun gehört unsere Friedi einfach zum Hof dazu. Unsere Friedi, 7 Jahre alt, hat sich in den Sommerferien spontan entschieden, jeden einzelnen Tag in fünf Wochen Ferien gemeinsam mit Nancy auf dem Hof zu verbringen. Von morgens bis abends war sie dabei – mit einer Begeisterung, die uns alle angesteckt hat.
Sie kuschelte mit den Tieren, half Nancy fleißig im Stall, übte kleine Kunststücke mit den Ziegen und brachte uns mit ihren frechen, liebenswerten Sprüchen immer wieder zum Lachen. Diese Wochen waren voller Freude, Leichtigkeit und echter Hofmomente.In dieser Zeit sind Friedi und Nancy zu einem richtig tollen kleinen Team zusammengewachsen. Und auch während der Schulzeit verbringt Friedi fast jedes Wochenende bei uns und den Tieren – was uns unglaublich freut.
Denn genau so sollte es sein:Kinder draußen, an der frischen Luft, im Kontakt mit Tieren und mit ein bisschen Verantwortung.Ein wunderbarer Baustein fürs Leben – und für uns ein großes Geschenk.
Lisa - unser nächster Herzenswunsch
Seit Sommer letzten Jahres haben wir noch weiteren Nachwuchs auf unserem Hof – unsere Lisa
Mit ganz viel Herz unterstützt sie unsere Nancy bei der Pflege der Ställe und des Hofes. Mittlerweile ist sie schon einige Monate bei uns und wir möchten sie definitiv nicht mehr missen
Besonders schön ist zu sehen, wie toll Nancy und Lisa als Team harmonieren und sich gegenseitig unterstützen
Genau so soll es sein – und dafür sind wir unendlich froh und dankbar.
Maja sorgt für eine wundervolle Überraschung.
Am Samstag, den 15.11.2025, waren wir alle gemeinsam im Stall zum Ausmisten, als uns auffiel, dass sich unsere Maja irgendwie anders verhielt. Sie war unruhig, suchte Nähe und zeigte kleine Anzeichen, dass etwas im Gange war.
Und tatsächlich – es ging schneller als gedacht. Maja legte sich hin, die Wehen setzten ein und innerhalb von nur 30 Minuten war die kleine Luna auf der Welt. So unkompliziert, ruhig und liebevoll. Es war für uns alle ein absoluter Überraschungsmoment und einfach wunderschön mitzuerleben.
Da Maja nur ein kleines Euter hat und anfangs wenig Milch gab, mussten wir Luna in den ersten Tagen zusätzlich mit der Flasche zufüttern. Doch mit jedem Tag bekam Maja etwas mehr Milch. Luna trinkt zwar weiterhin etwas aus der Flasche, aber sie wird mittlerweile viel schneller satt – und braucht gar nicht mehr so viel Unterstützung wie am Anfang.
Eine kleine, starke Luna und eine liebevolle Maja – wir sind einfach nur glücklich über dieses kleine Wunder auf unserem Hof.
Und da ja unsere Friedi Ihre schulfreie Zeit sehr viel bei uns verbringt, war auch Sie an diesen Samstag dabei und durfte live die Geburt der kleinen Luna miterleben.
Lange Ohren, großes Glück – Hoppel ist geboren.
Auch die nächste Geburt stand schon in den Startlöchern. Und wie soll es anders sein: Genau an dem Morgen, an dem wir um 6:30 Uhr für 10 Tage verreisen, zeigte sich schon leicht, dass sich unsere Heidi irgendwie anders verhielt. Also schnell eine kurze Info an unsere Nancy – und nur wenige Stunden später war es auch schon passiert.
Heidi brachte unseren kleinen Hoppel zur Welt. (Wir nennen ihn liebevoll Hoppel, weil er mit seinen langen Schlappohren aussieht wie ein kleiner Hase.)
Diesmal ging es jedoch nicht ganz ohne Hilfe. Doch Nancy zögerte keinen Moment, erkannte sofort, dass Unterstützung nötig war – und mit einer kleinen Ziehhilfe war Hoppel im Nu auf der Welt. Heidi übernahm sofort liebevoll die Versorgung, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
Jetzt warten wir gespannt auf den letzten Nachwuchs dieses Jahres von unseren vier Miniziegen.
Wir sind wirklich neugierig, wie bunt unser kleiner Kindergarten noch wird.
Mia & Daisy und das Rätsel um Ihren Papa.
Der Nachwuchs kam dann Mitte Februar 2026– wir waren gerade auf Messe – gab es plötzlich eine riesige Überraschung. Wie jeden Tag haben wir routinemäßig auf unsere Hofkamera geschaut und konnten unseren Augen kaum trauen: Bei Feline lagen zwei kleine Lämmer.
Die Freude war natürlich riesig, denn eigentlich hatten wir schon letztes Jahr mit Nachwuchs gerechnet. Aber scheinbar hatte Bambi damals einfach keine Lust und alles hat sich etwas verspätet.
Nancy hat direkt bei der Frühschicht ganz viele Bilder gemacht und uns geschickt. Und irgendwie waren wir uns alle sofort einig: „Hier stimmt doch irgendwas nicht…“
Als wir dann einen Tag später wieder zuhause waren, wussten wir auch warum. Aber am ersten Tag wären wir niemals darauf gekommen.
Die zwei kleinen, zuckersüßen Mädels – Mia und Daisy hatten nämlich Schlappohren. Und das ist bei unseren Mini-Ziegen eigentlich total untypisch.
Also begann das große Rätselraten:
Wie kann das sein?
Und plötzlich fiel es uns wie Schuppen von den Augen…
Bambi konnte garnicht der Papa sein. Er hatte nämlich schon frühzeitig seine Deckschürze bekommen und der Zeitraum, in dem er überhaupt hätte decken können, war längst vorbei.
Somit blieb eigentlich nur noch einer übrig:
Unser Otto.
Da erinnerten wir uns plötzlich daran, dass Otto einmal kurz ausgebüchst war und bei Bambi & Co. im Gehege stand, um sich mit ihm zu duellieren. Dass er dabei aber scheinbar auch für mindestens 2 Sekunden die Gelegenheit hatte, sich mit Feline zu „unterhalten“… damit hat wirklich niemand gerechnet.
Und nun haben wir einen absolut süßen Mix aus Mini-Ziege und unserem Otto – einer Fleischziege.
Zum Glück hatten die beiden wohl größentechnisch eher die Gene von Mama Feline. Laut Kameraaufzeichnung war die Geburt deutlich schwieriger als ihre erste, aber Feline hat das großartig gemeistert.
Und das Beste:
Die beiden kleinen Damen dürfen natürlich dauerhaft bei uns bleiben. Da Bambi ja nicht der Papa ist, hat er nun einfach zwei weitere Frauen auf dem Hof dazugewonnen.
Was für eine Geschichte…
Wir haben wirklich so gelacht und sind einfach unglaublich froh, dass alles gut gegangen ist.
Trixi macht das schon – willkommen, kleine Paula.
Dann ging’s im März 2026 direkt weiter. Trixi stand kurz vor der Geburt.
Rafael war gerade auf Tour und ich (Jacqueline) allein auf dem Hof. Wie immer schauen wir vor Geburten regelmäßig auf unsere Kameras – auch nachts. Am Dienstag, den 24.03.26, rief mich Rafael plötzlich an und meinte ganz ruhig: „Ich glaube, bei Trixi hängt die Fruchtblase raus.“Also bin ich natürlich direkt in den Stall gestiefelt. Und tatsächlich: Trixi stand draußen und eine große lange Fruchtblase war schon zu sehen.
Abe bloss kein Hektik dachte ich mir und habe erstmal ganz in Ruhe alle anderen Kühe auf die Nebenweide gebracht und die Ziegen in den Stall gerufen. Wobei Otto und auch Schlappi natürlich nochmal schnell durchgerutscht sind, um selbst nach Trixi zu schauen.
Ich habe einfach versucht, völlige Ruhe zu bewahren, damit sich keine Unruhe auf Trixi überträgt.Als dann alles versorgt bzw. sortiert war, bin ich zu ihr gegangen um zu schauen, ob ich helfen muss oder ob schon etwas zu sehen ist…Und dann die Überraschung:Ich war einfach zu spät.
Das war wohl dann zuviel Ruhe gewesen. Die kleine Paula lag bereits geputzt und geschniegelt im Stroh, Trixi hatte sie schon komplett sauber geleckt und Paula versuchte sogar schon aufzustehen.
Da habe ich die Geburt tatsächlich einfach verpasst. Während ich draußen noch alle Tiere sortiert habe, hat Trixi sich wohl gedacht:„Ach komm… ich warte jetzt nicht länger. Das mache ich eben schnell alleine.“
Trixi und Paula durften dann erstmal eine Nacht ganz in Ruhe allein im Stall verbringen.
Und am nächsten Tag durfte dann die ganze Bande die kleine Paula kennenlernen und sie ganz offiziell in die Herde aufnehmen.
Mitten in der Nacht – und diesmal ging alles gut: Willkommen, Wilma
Und als wir gerade dachten, jetzt kehrt erstmal etwas Ruhe ein… ging es genau eine Woche später direkt weiter.
Am 01. April dachte sich Frida nämlich:
„Warum denn nicht auch mal eine kleine Nachtschicht einlegen“
Gegen 4 Uhr morgens schaute Rafael – wie so oft – auf die Kamera. Eigentlich beobachtete er Frida sogar schon ungefähr 30 Minuten vorher ganz genau. Dann rief er mich an: „Ich glaube, jetzt geht’s los.“
Also bin ich erstmal völlig verschlafen Richtung Stall gewatschelt.
Frida lag bereits da, aber für mich sah es zunächst noch nicht nach akuter Eile aus. Also bin ich nochmal kurz rein, habe mich richtig angezogen, etwas getrunken, Wasser und Lappen geholt und bin dann wieder zurück in den Stall. Wie immer erstmal alle Tiere separiert und für Ruhe gesorgt. Und dann ging plötzlich alles ziemlich schnell…
Frida hatte starke Schmerzen und rollte sich sogar einmal komplett um sich selbst. Da wurde mir klar: Jetzt wird’s ernst.
Also direkt unsere Bärbel angerufen – unser absoluter Goldschatz von Tierärztin. Sie machte sich mitten in der Nacht sofort auf den Weg.
Zur Erinnerung:
Frida hatte letztes Jahr leider großes Pech. Eine normale Geburt war damals nicht möglich, weil das Kalb zu groß war. Beim anschließenden Kaiserschnitt kam leider jede Hilfe für das kleine Kalb zu spät.
Deshalb hatten wir diesmal natürlich besonders Angst und ein mulmiges Gefühl. Und genau deswegen machte sich Bärbel auch direkt morgens gegen 4:30 Uhr auf den Weg zu uns.
Währenddessen blieb ich bei Frida, redete ihr gut zu und versuchte sie zu beruhigen. Dann sah ich plötzlich, dass der Kopf vom Kalb schon zu sehen war. Gleichzeitig merkte ich aber auch, dass Frida langsam die Kraft ausging. Also habe ich einfach mitgeholfen.
Erst war das Ganze ziemlich glitschig und schwierig, weil ich nur mit den Händen versucht habe, an den Beinen zu ziehen. Mit einem Lappen hatte ich dann endlich mehr Halt…
…und zack – da war die kleine Wilma.
Frida war danach erstmal völlig K.O.
Ich habe die kleine Wilma schnell trocken gerubbelt und direkt an Fridas Kopf gelegt. Und sofort kam auch wieder Kraft in Frida zurück und sie kümmerte sich direkt liebevoll um ihre Kleine.
Kurz darauf kam dann auch schon Bärbel um die Ecke und freute sich riesig, dass diesmal alles gut gegangen war. Sie konnte direkt wieder fahren und meinte nur:
„Lieber einmal umsonst kommen als einmal zu spät.“ Und genau solche Menschen braucht man im Leben. Danke Bärbel.
Ich habe danach wieder alle Tiere zusammengelassen, alles aufgeräumt… und bin dann erstmal morgens um 6:30 Uhr zur Entspannung kurz in den Pool gegangen.
Danach gab’s nochmal ganze 2 Stunden Schlaf - wobei an Schlaf nicht zu denken war. Aber ein wenig ausruhen war noch drin.
Und dann kam unsere Nancy und hat den Stall auf Vordermann gebracht und das neue Leben begrüßt.
Wellnesshof RaJa